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November 2016
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Steuern

ABGABENORDNUNG

Verzicht auf eine gesonderte und einheitliche Feststellung bei einer Mitunternehmerschaft

Eine gesonderte und einheitliche Feststellung ist auch dann nicht nach § 180 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 AO entbehrlich, wenn an der Mitunternehmerschaft neben der am Ergebnis der Gesellschaft nicht beteiligten Komplementär-GmbH nur eine Minderheitskommanditistin und eine Körperschaft des öffentlichen Rechts beteiligt ist und im Vorjahr Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung festgestellt worden sind. Die Frage, ob die Körperschaft des öffentlichen Rechts mit der Kommanditbeteiligung einen Betrieb gewerblicher Art unterhält und damit körperschaftsteuerpflichtig ist, ist nach dem Urteil des FG Hamburg vom 22.06.2016 nicht im Feststellungsverfahren, sondern bei der Veranlagung der Körperschaft zu klären.