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Dezember 2016
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Steuern

KÖRPERSCHAFTSTEUER

Inkongruente Gewinnausschüttungen grundsätzlich zulässig

Solange kein Gestaltungsmissbrauch i.S. des § 42 AO vorliegt, sind inkongruente Gewinnausschüttungen bei Kapitalgesellschaften grundsätzlich anzuerkennen. Dies hat das FG Köln in seinem Urteil vom 14.09.2016 bestätigt und im Streitfall eine inkongruente Ausschüttung auch ohne Öffnungsklausel in der Satzung durch einstimmigen Gesellschafterbeschluss anerkannt. Im Streitfall erfolgte die Ausschüttung einer GmbH ausschließlich an die neben dem Kläger beteiligten Schwestern, die kurz darauf ihre Anteile an den Kläger veräußerten, der danach zu 100 % beteiligt war. Der Revision ist beim BFH anhängig.