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Februar 2018
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Steuern

LOHNSTEUER

Private Mitnutzung einer vom Arbeitgeber überlassenen Bahncard

Gestellen Arbeitgeber den Arbeitnehmern eine Bahncard, führt deren private Mitbenutzung nach einer Verfügung der OFD Frankfurt vom 31.07.2017 nicht zu Arbeitslohn, wenn im Zeitpunkt der Kartengestellung voraussichtlich die Kostenersparnis gegenüber Einzelfahrscheinen für Dienstfahrten höher ist als der Preis für die Bahncard. Erreicht die Kostenersparnis den Aufwand für die Bahncard nicht, soll der Aufwand zunächst in vollem Umfang als Arbeitslohnbesteuert werden, sich aber fortlaufend, spätestens im Monat des Ablaufs des Gültigkeitsdatums der Bahncard, arbeitslohnmindernd auswirken, soweit durch dienstliche Fahrten für den Arbeitgeber Kostenersparnisse entstehen. Es wird von der Finanzverwaltung nicht beanstandet, wenn Arbeitslohnminderung mit dem Einzelpreis für Fahrscheine bewertet wird, die ohne die Karte für Dienstfahrten anfallen würden.