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März 2018
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Steuern

KÖRPERSCHAFTSTEUER

Tätigkeitsvergütung eines Gesellschafter-Geschäftsführers nach Eintritt des Pensionsfalles

Nach der Rechtsprechung und Verwaltungsauffassung entsteht eine vGA, wenn der Gesellschafter-Geschäftsführer nach Eintritt des Pensionsfalles weiterarbeitet und seine Tätigkeitsvergütung nicht auf die Pension angerechnet wird, so dass BMF-Schreiben vom 18.09.2017. Die OFD Frankfurt hat in einer Verfügung vom 06.10.2017 das Problem nochmals aufgegriffen und darauf hingewiesen, dass eine Kürzung des Aktivgehalts nach ihrer Auffassung nicht zielführend und die gekürzte Vergütung schon deshalb eine vGA sein, weil eine „Teilzeittätigkeit“ mit dem Aufgabenbild eines Gesellschafter-Geschäftsführer unvereinbar sei und damit dem erforderlichen Fremdvergleich nicht standhält.