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April 2017
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Steuern

LOHNSTEUER

Geldwerter Vorteil aus der Überlassung eines Firmenwagens in Zeiten der Fahruntüchtigkeit

Das FG Düsseldorf hat mit Urteil vom 24.01.2017 entschieden, dass bei einem Steuerpflichtigen, der nach den mit dem Arbeitgeber getroffenen Vereinbarungen aufgrund einer die Fahrtüchtigkeit einschränkenden Erkrankung zur privaten Nutzung eines ihm überlassenen Firmenwagens zeitweise nicht befugt ist, der geldwerte Vorteil aus der PKW-Überlassung in diesem Zeitraum nicht als Arbeitslohn zu erfassen ist. Der Kläger hatte einen Hirnschlag erlitten, worauf ihm der behandelnde Arzt ein Fahrverbot erteilt hatte. Das FA wollte trotzdem für jeden dieser Monate den Firmenwagen des Angestellten nach der 1%-Regelung versteuern.