Mai 2017
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Recht

BILANZSTEUERRECHT

Bilanzierung von Verbindlichkeiten bei Rangrücktritt

Nach dem nachträglich zur Veröffentlichung bestimmten BFH-Urteil vom 10.08.2016 hält der Senat daran fest, dass eine Verbindlichkeit, die nach einer im Zeitpunkt der Überschuldung getroffenen Rangrücktrittsvereinbarung nur aus einem zukünftigen Bilanzgewinn und aus einem etwaigen Liquiditätsüberschuss zu tilgen ist, dem Passivierungsverbot des § 5 Abs. 2 a EStG unterliegt und der hierdurch ausgelöste Wegfallgewinn, sofern er auf dem Gesellschaftsverhältnis beruht, durch den Ansatz einer Einlage in Höhe des werthaltigen Teils der betroffenen Forderungen zu neutralisieren ist.