8

August 2016
ARCHIV

Ausgründung einer Entwicklungsabteilung aus einer GmbH

Eine GmbH gründete Ihre Entwicklungsabteilung gem. § 123 Abs. 3 UmwStG auf eine neu gegründete Tochter-GmbH zum Buchwert aus. Das FA erkannte die Buchwertfortführung nicht an, weil es sich bei der ausgegliederten Einheit nicht um einen Teilbetrieb handelte. Nachdem die Gewinnerhöhung aufgrund verdeckter Einlagen bestandskräftig war, beantragte die Tochtergesellschaft unter Hinweis auf die Regelungen zur formellen Korrespondenz nach § 32a Abs. 2 KStG eine Änderung der bestandskräftigen Körperschaftsteuerbescheide, die auch die erhöhte Abschreibung in den Folgejahren umfasste. Das FG Köln entschied, diese Folgeänderungen seien durch § 32a Abs. 2 KStG abgedeckt. Die Revision beim BFH ist anhängig.

KÖRPERSCHAFTSTEUER

Steuern